NDA / Geheimhaltungsvertrag — kostenlose Vorlage
Non-Disclosure Agreement auf Deutsch — für Geschäftspartner, Mitarbeiter und Freelancer.
Hinweis: Diese Vorlage wurde von KI generiert und ist kein Ersatz für Rechtsberatung. Bitte konsultiere für wichtige Rechtsfragen einen zugelassenen Rechtsanwalt.
Häufige Fragen
Wann brauche ich einen NDA?
Immer dann, wenn du vertrauliche Informationen (Geschäftsideen, Kundendaten, Technologien, Businesspläne) mit Dritten teilst — vor Geschäftsverhandlungen, bei der Beauftragung von Dienstleistern oder beim Onboarding neuer Mitarbeiter.
Wie lange gilt ein Geheimhaltungsvertrag?
Die Laufzeit ist frei vereinbar, typischerweise 2–5 Jahre. Sie sollte die Verhandlungs- oder Projektphase plus eine Nachlaufzeit von mindestens 2 Jahren umfassen.
Was passiert bei einem Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht?
Der Vertragsbrüchige haftet auf Schadensersatz. Zusätzlich kann eine Vertragsstrafe vereinbart werden, die den Nachweis eines konkreten Schadens erübrigt und als Abschreckung dient.
Sind die Vertragsvorlagen rechtssicher?
Die Vorlagen basieren auf dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB Stand 2024) und sind für typische Vertragssituationen geeignet. Für komplexe oder besonders wichtige Verträge empfehlen wir zusätzlich die Prüfung durch einen zugelassenen Rechtsanwalt.
In welchem Format kann ich den Vertrag herunterladen?
Du kannst deinen Vertrag als PDF oder als bearbeitbares Word-Dokument (.docx) herunterladen — beides komplett kostenlos.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Du kannst deinen Vertrag ohne Registrierung oder Konto erstellen und herunterladen. Es werden keine dauerhaften persönlichen Daten gespeichert.
Wie lange dauert die Erstellung?
Das Ausfüllen der Felder dauert ca. 2–3 Minuten. Die KI generiert danach den vollständigen, personalisierten Vertrag in wenigen Sekunden.
Wann brauche ich einen NDA?
Ein Geheimhaltungsvertrag (NDA — Non-Disclosure Agreement) ist immer dann sinnvoll, wenn Sie vertrauliche Informationen mit Dritten teilen müssen, aber sicherstellen wollen, dass diese nicht weitergegeben werden. Typische Anwendungsfälle: vor Geschäftsverhandlungen oder M&A-Prozessen, beim Onboarding neuer Mitarbeiter oder Freelancer, bei der Beauftragung von IT-Dienstleistern mit Zugang zu sensiblen Daten, bei der Vorstellung einer Geschäftsidee vor potenziellen Investoren, oder bei Forschungs- und Entwicklungskooperationen.
Was gilt als "vertraulich"? — Definition ist entscheidend
Die Definition des Begriffs "vertrauliche Information" ist das Herzstück jedes NDAs. Zu weit gefasst (z.B. "alles, was mündlich oder schriftlich mitgeteilt wird") macht den Vertrag unpraktisch und schwer durchsetzbar. Zu eng gefasst lässt wichtige Informationen ungeschützt. Bewährte Praxis: Ausdrückliche Aufzählung der Kategorien (Geschäftspläne, Kundenlisten, Quellcode, Preisinformationen etc.) kombiniert mit einer Generalklausel. Definieren Sie auch die Ausnahmen: Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind, oder die der Empfänger bereits kannte, fallen nicht unter die Geheimhaltung.
Laufzeit und Vertragsstrafe
Die Laufzeit eines NDAs ist frei vereinbar, typischerweise 2–5 Jahre. Sie sollte mindestens die Dauer der Zusammenarbeit plus eine Nachlaufzeit von 2–3 Jahren umfassen. Eine Vertragsstrafe (z.B. 10.000–50.000 € pro Verstoß) hat zwei Vorteile: Sie schreckt ab, und Sie müssen im Streitfall keinen konkreten Schaden nachweisen. Wichtig: Die Vertragsstrafe muss konkret beziffert werden — "angemessener Betrag" ist nicht durchsetzbar. Überhöhte Vertragsstrafen können von Gerichten auf ein angemessenes Maß reduziert werden.
NDA im deutschen Recht (GeschGehG 2019)
Seit dem 26. April 2019 gilt in Deutschland das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG), das die EU-Richtlinie 2016/943 umsetzt. Das Gesetz schützt Geschäftsgeheimnisse grundsätzlich auch ohne vertragliche Vereinbarung — aber nur, wenn der Inhaber angemessene Schutzmaßnahmen getroffen hat. Ein NDA ist eine solche Schutzmaßnahme und stärkt Ihren rechtlichen Schutz erheblich. Wichtig: Das GeschGehG erlaubt bestimmte Ausnahmen wie Whistleblowing und investigativen Journalismus — diese können durch einen NDA nicht vertraglich ausgeschlossen werden.